Wetterstation bauen

Bauanleitung für Deine eigene Wetterstationen

MoWeSta ist so konzipiert, dass Du Wetterdaten mit mehreren Geräten gleichzeitig erfassen kannst. Wenn Du Deine Geräte mit Deinem Konto verbindest, kannst Du jederzeit auf die gemessenen Temperaturwerte, den Luftdruck oder auch die Luftfeuchtigkeit zugreifen.

Für die Erfassung von Wetterdaten mit mobilen Geräten, kannst Du unsere Anwendungen für Mobiltelefone nutzen. Für die Datenerfassung mit stationären Geräten, findest Du auf dieser Seite einige Bauanleitungen für eine eigene Wetterstation. Wenn Du möchtest, kannst Du diese Station in Dein WLAN-Netzwerk einbinden und über MoWeSta von überall auf Deine Daten zugreifen. Falls Du nicht möchtest, dass Dein Gerät mit dem Internet verbunden ist, kannst Du die Datenübermittlung an MoWeSta auch einfach weglassen. Wir würden uns aber natürlich freuen, wenn Du Deine Wetterdaten mit uns teilst.

Um Dir sowohl den Einstieg als auch die Möglichkeit der Erweiterung Deiner Wetterstation so einfach wie möglich zu machen, erklären wir Dir Schritt für Schritt, wie Du eine Wetterstation bauen, programmieren und erweitern kannst. Dafür stellen wir Dir Quellcode, Schaltpläne und Bauzeichnungen mit Beispielen zur Verfügung. Diese kannst du entweder direkt übernehmen oder auf Deine Wünsche anpassen.

Wetterstation mit Halterung für einen Sonnenkollektor

Die Anleitungen sind wie im Folgenden beschrieben in drei Kategorien mit steigender Hard- und Softwarekomplexität aufgeteilt. Für alle Anleitungen nutzen wir den BME280 Sensor der Firma Bosch in der Variante GY-NME280 von AZDelivery und als Zentraleinheit den Mikrocontroller ESP32 der Firma Espressif.  Der ESP32 ist ein sogenannter System-on-a-Chip (SoC). Da dieser ein eingebautes WLAN-Modul besitzt und somit eine einfache drahtlose Anbindung ins lokale Netzwerk erlaubt und dieser mit der bekannten und weitverbreitenden Arduino IDE kompatibel ist, haben wir uns für diese kostengünstige Variante entschieden. Du kannst aber natürlich auch andere Mikrocontroller mit WLAN-Funktion nehmen. Allerdings musst Du dann die vorhandenen Codebeispiele entsprechend anpassen.

Einsteiger

Die Anleitung für Einsteiger zielt auf Anfänger mit geringem Erfahrungsschatz bei der Entwicklung von eingebetteten Systemen ab. Wir empfehlen jedem Anfänger mit geringerem Erfahrungsschatz hier anzufangen, um ein besseres Verständnis für die erforderliche Hard- und Software zu erlangen. Bei der Hardware zeigen wir Dir, was beim Kauf zu beachten ist, wie man Komponenten miteinander verbindet, welche Probleme auftreten können und wie man diese dann löst. Bei der Software zeigen wir Dir, wie man die Entwicklungsumgebung einrichtet, wie man die erforderlichen Bibliotheken installiert und wie man schließlich den Quellcode für die Datenerfassung schreibt.

Fortgeschrittene

Die Anleitung für Fortgeschrittene baut auf der Einleitung für Einsteiger auf und nutzt den gleichen Hardwareaufbau. Der größte Unterschied besteht darin, dass Deine Wetterstation über das Internet mit MoWeSta verbunden wird, so dass Du von überall auf die Daten Deiner Wetterstation zugreifen kannst.  Für die Verbindung mit MoWeSta wird die Wetterstation zunächst mit Deinem WLAN-Netzwerk und dann mit Deinem MoWeSta Konto verbunden. Hierfür geben wir Dir den erforderlichen Quellcode und erklären Dir seine Funktionsweise. Wer jetzt begeistert ist und weiter basteln möchte, dem empfehlen wir mit der Anleitung für Experten weiterzumachen.

Experten

Die Anleitung für Experten ist für all diejenigen Interessant die bereits Vorwissen haben, mit der der Anleitung für Fortgeschrittene Spaß gefunden haben oder einfach Ihrer Wetterstation die persönliche Note verleihen möchten. Hier beschreiben wir eine Reihe von Hardwareerweiterungen, die direkt mit dem bereitgestellten Beispielcode genutzt werden können. Dazu gehört neben einem LED und einem aufladbaren Akku auch ein Sonnenkollektor.  Zusätzlich stellen wir Dir noch weitere Baupläne zur Verfügung, um Deine Wetterstation nicht nur funktional zu gestalten, sondern auch individuell. Dazu zählen die Pläne für eine Platine und CAD-Zeichnungen für ein Gehäuse.